Suchmaschinenoptimierung für Solopreneure und kleine Unternehmen

Wenn man sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, wird es einem nie langweilig. Es gibt immer etwas zu optimieren auf der Website.

Hier habe ich zehn umsetzbare SEO-Tipps und SEO-Maßnahmen zusammengestellt, damit du mit deiner Website gut aufgestellt bist. Der Artikel wird übrigens regelmäßig aktualisiert.

1.) Recherchiere neue Keywords und Themenwelten

Jetzt wirst du dir denken, ach, Keyword-Recherche, so ein alter Hut, ich schreibe einfach Blogartikel für meine Leser und gut ist es. Das ist auch richtig so und prinzipiell gilt das Motto:

Was gut ist für die Leser, ist auch gut für Google.

Aber, wenn man auf seiner Website oder in seinem Blog Wörter oder Wortkombinationen verwendet, die wenig gesucht werden, dann ist es auch für Google bei aller Entwicklung in Richtung semantischer Suchmaschine trotzdem schwer, deine Seite in den Top-Positionen zu bringen.

Ein Beispiel: Wer nach einem “Fachanwalt für Arbeitsrecht” sucht, wird schnell fündig, denn diese Keywordphrase findet man häufig auf diesen Websites. Was ist aber, wenn man nach “fristlose Kündigung Arbeitnehmer” sucht, weil man sich erst einmal schlau machen möchte, was man bei fristloser Kündigung tun soll? Hier findet man schon wesentlich weniger Kanzleien, die für dieses Keyword ranken.

Warum? In diesem Beispiel liegt es natürlich oft daran, dass viele Kanzleien keinen Blog/Newsbereich haben und dieses Thema mit genau dieser Keyword-Phrase bearbeiten. Ein Nutzer möchte aber vielleicht erst einmal etwas zum Thema “fristlose Kündigung Arbeitnehmer” lesen, bevor er sich für einen Anwalt entscheidet. Ein Nutzer braucht eben heute viele sogenannte “Touch-points”, bevor er sich für ein Produkt oder eine Dienstleistung entscheidet. Daher ist es wichtig, was die Keywords angeht, nicht nur von der eigenen Angebotspalette auszugehen, sondern sich zu überlegen, was für ein Problem der Nutzer hat. Und dementsprechend dann auch Informationen dazu anbieten.

Tipp: Schau dir an, mit welchen Keywords du bereits auf den Plätzen 11-20 erscheinst, denn mit diesen Keywords hast du die besten Chancen voranzukommen, indem du deine Seiten auf diese Keywords hin noch einmal überarbeitest. Außerdem ist es sinnvoll schon bei der Themenfindung eine Keyword-Recherche Keyword-Recherche zu machen. Tools, mit denen du das machen kannst, findest du in der Masterliste der SEO-Tools.

Am besten fragst du erst einmal im Bekanntenkreis nach welchen Begriffen sie suchen würden, um dein Angebot zu suchen. Oft lassen sich auf diese Weise Worte oder Wortkombinationen finden, an die du gar nicht gedacht hättest. Überlege genau, mit welchen Suchbegriffen du gefunden werden möchtest und bedenke, dass viele Nutzer nicht nur ein Wort eingeben, sondern eine Wortkombination. Schau auch einfach bei deinen Mitbewerbern nach, welche Begriffe diese verwenden.

Allerdings ist es nicht mehr so, dass man eindeutig mit einem Keyword an dieser oder jener Position rankt. Es ist eher eine Tendenz, je nach Keyword-Variation rankt die Website auf unterschiedlichen Positionen. Es gibt heute auf der ersten Seite von Google nicht mehr nur einfach zehn Suchergebnisse, sondern viele Fragen werden sogar schon direkt beantwortet oder stehen rechts im sogenannten „Knowledge Graph“.

2.) Erstelle mehr Texte und aktualisiere ältere Blogbeiträge

Schreibe relevante Texte für die Nutzer deiner Website. Denn wenn die Nutzer die Website für gut befinden, ist das auch gut für Google. Google bewertet nämlich auch den Faktor „Time on Site“. Je mehr Nutzer also wieder von deiner Site abspringen, desto schlechter ist das für die Bewertung der Webseiten. Schreibe also für die Zielgruppe interessante Texte und vermeide dabei Textwiederholungen (duplicate content). Überprüfe, ob bei dir „duplicate content“ vorliegt mit dem Tool siteliner.com.
Das können Wiederholungen innerhalb der eigenen Website sein (weil du z.B. immer den gleichen title-tag verwendest) oder weil du einfach Texte von irgendwo her kopiert hast. Dazu zählt auch gleicher Content, der über verschiedene URLs, also Webadressen erreichbar ist. Biete auch immer mal wieder neue Inhalte an, die für deine Besucher interessant sein könnten. Deine Website ist schließlich nicht in Stein gemeißelt.

Eine oft übersehene Gelegenheit, die einen Einfluss auf das Ranking haben kann, ist das Aktualisieren von älteren Blogbeiträgen. Du hast bestimmt schon Artikel geschrieben, die gut liefen und die aber inzwischen ein bisschen aufpoliert werden könnten. Sei es, weil es Änderungen und Updates gab oder weil du heute einiges unter einem anderen Blickwinkel siehst. Oft konzentrieren sich viele Website-Betreiber nur auf die neuesten Beiträge und deren Verteilung, aber die gut laufenden Artikel sind “Evergreen-Content” und es lohnt sich, diese zu aktualisieren. Vielleicht hast du ja auch neue SEO-Kenntnisse gewonnen, die du bei den Artikeln einbringen kannst.

3.) Vernachlässige die Onpage-Optimierung nicht

Die Onpage-Optimierung dient dazu, den Suchmaschinen das Finden und das Durchforsten der Website zu erleichtern. Denn damit du mehr Besucher auf die Website bekommst, müssen natürlich die Suchmaschinen erst mal in der Lage sein, sie zu finden.

Die folgenden Punkte solltest du dabei beachten:

  • Eine möglichst einfache Navigation:
    Alle Seiten sollten von der Hauptseite aus mit wenigen Klicks erreichbar sein (z.B. über die Navigation). Stelle sicher, dass es keine Seiten gibt, die mit keiner anderen Seite verknüpft sind. Gliedere deine Website logisch und frage Bekannte und Kunden, wie sie sich auf der Website zurechtfinden. Verzichte möglichst auf zu viele Ebenen, meist reichen zwei bis höchsten drei völlig aus. Sorge für Übersichtlichkeit und verlinke auch innerhalb der eigenen Seiten, vor allem auf wichtige Seiten. Auch hier gilt: nicht übertreiben.
  • Text in Bildern:
    Dieser Text kann von Suchmaschinen nicht gelesen werden. Verzichte also darauf, wenn dieser Text nicht auch woanders steht. Auf dieser Seite ist das Beitragsbild zwar mit einem Text versehen, aber natürlich gibt es auch eine entsprechende Überschrift dazu.
  • Möglichst kurze URLs:
    Die URLs sollten nicht zu lang werden. Gerade wenn das Layout der Seite vorsieht, dass die URL auch gleichzeitig die Hauptüberschrift ist, kann das etwas problematisch sein. Wenn möglich, sollten die Headline und die URL nicht aneinander gekoppelt sein.
  • Interne Verlinkung:
    Vergiss nicht die älteren Blogbeiträge oder Seiten auf neuere zu verlinken, wenn diese vom Inhalt her dazu passen, wie in diesem Artikel über den SEO-Faktor interne Verlinkung beschrieben.
  • XML-Sitemap:
    Diese Sitemap ist ein für die Nutzer nicht unmittelbar sichtbares Inhaltsverzeichnis, das es den Suchmaschinen erleichtert, die Seiten deiner Website zu sehen und zu indexieren.
    Tipp: Nutze die Google Search Console, um die XML-Sitemap einzureichen und um zu sehen, wie deine Website aus Google-Sicht aufgestellt ist.

4.) Überarbeite die Title-Tags und die Meta-Beschreibung

Die Title-Tags (HTML-tag <title>) sind einer der wichtigsten SEO-Ranking-Faktoren. Der Title-Tag ist der klickbare Link, der in den Suchergebnissen als Titel steht. Natürlich ist er auch für die Nutzer wichtig, denn wenn sie ein Keyword in das Google Suchfeld eingegeben haben, erscheint es auch im Titel und die Aufmerksamkeit wird darauf gelenkt.

seo-workshop-title
Im Titel wird das Haupt-Keyword der Seite erwähnt. Es darf nicht länger als 70 Zeichen sein, da es sonst abgeschnitten wird.

Ein paar Tipps für den Title-Tag:

  • Halte dich an ein Muster, z.B. Hauptkeyword | Firmenname. Die Suchmaschinen sind schon wirklich schlau, aber sie brauchen immer noch das Keyword.
  • Schreibe etwas Relevantes für die Nutzer (siehe Keyword-Recherche). Wende das KISS-Prinzip an (keep it short and simple).
  • Wenn der Title-tag automatisch in WordPress generiert wird, bitte deinen Webprogrammierer das zu ändern. Du solltest es nicht einfach hinnehmen, sondern wirklich individuelle passende Titel kreieren.
  • Bitte keine Ansammlung von Keywords in den Titel schreiben. Das bringt nichts, weder für Nutzer noch für die Suchmaschinen.
  • Schreibe für jede Seite einen individuellen Titel.

Die Meta-Beschreibung, die sich unter der URL befindet, ist übrigens kein Rankingfaktor. Sie dient dazu dem Leser die Website „schmackhaft“ zu machen, also zu beschreiben, was ihn auf der Website erwartet.

Bei WordPress-Seiten bietet sich ein Plugin an, das unter jede Seite oder Beitrag die Felder für den Titel und die Meta-Beschreibung zur Verfügung stellt. Ein populäres Plugin ist das SEO-Plugin von Yoast. Aber Vorsicht: es ist nur ein Tool. Ziel ist es nicht eine grüne Ampel zu erhalten, sondern sinnvoll die Seite auf ein bestimmtes Keyword bzw. eine Keywordphrase hin zu optimieren. Generische Begriffe sind eher sinnlos, du solltest eher versuchen etwas längere Wortkombinationen zu finden.

5.) Denke an die Optimierung der Bilder

Mit den Bildern auf deiner Website erzählst du eine Geschichte und deshalb setzt du sicher auch welche auf deiner Website ein. Diese sollten von der Qualität her wirklich richtig gut sein. Fotos von Bilddatenbanken wirken oft sehr unpersönlich und steif. Es spricht nichts dagegen, dass du deine eigenen Fotografien verwendest. Aber bitte lade nicht die Bilder direkt von deiner Kamera auf die Website. Diese Bilder haben oft Größen von mehreren MB. Das ist viel zu groß und kann die Website enorm verlangsamen. Und die Seitenladezeit ist ebenfalls eines der vielen Ranking-Kriterien von Google. Achte bei der Verwendung von Bildern auf folgende Punkte:

  • Bearbeite das Bild VOR dem Hochladen in WordPress, auch wenn hier die Möglichkeit hast, es zu verändern. Das ändert nichts an der Originalgröße, sondern nur an der Darstellung
  • Schneide das Bild auf die Größe zu, die du benötigst. Bei Bildern gibt es aber nicht nur die reine Pixelgröße, sondern auch noch eine Komprimierung. Ein zurechtgeschnittenes Bild kann auch sehr groß sein. Wenn du kein Programm wie Photoshop hast, kannst du mit Online-Kompressionstools wie tinypng arbeiten.
  • Ändere den Dateinamen vor dem Upload, also nicht IMG3049.jpg, sondern „zehn-seo-tipps.jpg“, was ich beispielsweise für diesen Beitrag machen könnte.
  • Beim Hochladen in WordPress solltest du den Titel des Bildes nennen (= was ist auf dem Bild zu sehen bzw. um was geht es in dem Beitrag) und vor allem den sogenannten alt-tag (den alternativen Tag) mit dem Google verstehen kann, um was es in dem Bild geht.

Hier werde ich übrigens ganz oft gefragt „muss ich denn jetzt alle Bilder nochmal hochladen“? Natürlich ist es nur ein Mosaikstein bei den Rankingfaktoren, aber du willst doch mit deiner Website ranken, oder? Nimm dir einfach vor, pro Woche eine bestimmte Anzahl an Bildern zu ändern.

6.) Setze lieber auf Link-Building als auf Likes

Die sogenannten sozialen Signale sind (noch) nicht für das Ranking relevant. Unter „social signal“ versteht man, wie oft Blogartikel in verschiedenen Social Media Plattformen geteilt wurden. Das ist zwar “nice to have”, aber was wirklich wichtig ist, sind die Verlinkungen anderer Websites auf diese Blogartikel, wie im Artikel SEO-Taktik Linkbuilding beschrieben.

Von anderen Websites wirst du aber nur verlinkt, wenn du Inhalte erstellst, die als “hochwertig” bezeichnet werden können. Das kann beispielsweise ein Thema sein, das in dieser Form noch nicht präsentiert wurde oder eine ausführliche Zusammenstellung. Außerdem ist es wichtig, kontinuierlich gute Qualität abzuliefern. Weniger ist hierbei mehr. Lieber einmal im Monat einen guten Artikel schreiben, als jede Woche nur ein paar Zeilen zu veröffentlichen.

7.) Achte auf das “Nutzererlebnis”

Beschäftige dich mit der Nutzerfreundlichkeit (“Usability”), dem Nutzererlebnis (“User Experience”) und mit der “Conversion-Optimierung”? Letzteres bezieht sich darauf, es den Nutzern möglichst einfach zu machen, ein bestimmtes Ziel auf der Website zu erreichen (beispielsweise eine Bestellung auszuführen).

Überprüfe das Nutzererlebnis, indem du dir z.B. in Google Analytics anschaust. Was tun Nutzer auf deiner Website, welche Wege schlagen sie ein, welche Links klicken sie etc.?

  • Werden Links nicht angeklickt, sind aber wichtig?
  • Auf welchen Seiten verlassen besonders viele Nutzer die Website?
  • In welchem Stadium eines Bestellprozesses springen Nutzer ab?
  • Ist die Seitenladezeit in Ordnung?

Es ist wichtig, dass du dir das Verhalten deiner Besucher anschaust und verstehst, wie sie deine Website nutzen. Genauso wichtig ist es, die Absprungrate oder die Verweildauer zu untersuchen. Hier findest du sicher Verbesserungsmöglichkeiten.

Übrigens kannst du in Google Analytics auch A/B-Tests durchführen und eine Zeit lang testen, welche Version einer Seite besser ankommt bei deinen Besuchern.

8.) Werde zur “Marke”

Jetzt fragst du dich bestimmt, wie soll man als Selbständiger oder kleines Unternehmen zur “Marke” werden? Was heißt das überhaupt? Und woher will Google denn wissen, was eine Marke ist?

Gut, über letzteres lässt sich nur spekulieren, aber grundsätzlich erkennt Google natürlich schon, dass Marken mehr Potenzial haben, erwähnt und verlinkt zu werden. Und Markennamen werden eher in Google gesucht. In dem Tool Google Trends kannst du auch sehen, welche Marken häufiger gesucht werden als andere. Außerdem achtet Google auf die Klickraten. Wenn im Suchergebnis eine Marke und eine “Nicht-Marke” stehen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass auf die Marke geklickt wird.

Das bedeutet aber nicht, dass du deshalb eine große bekannte Firma sein musst. Es geht bei der Markenbildung um die Positionierung und den Ausbau der “Brand authority” in der eigenen Nische, also darum, einen Expertenstatus aufzubauen. Du erhöhst sicher deine Sichtbarkeit, wenn du beispielsweise als Speaker bei einer Konferenz auftrittst, wenn du aktiv in den sozialen Medien bist, bloggst oder regelmäßige Webinare anbietest. Auf diese Weise wird sich auch der Traffic auf deiner Website erhöhen.

9.) Optimiere deine Website für die mobilen Geräte und stelle deine Website auf das HTTPS-Protokoll um

Obwohl Google im April 2015 angekündigt hat, dass zukünftig Websites, die nicht für mobile Geräte angepasst sind, nicht mehr in den mobilen Suchergebnissen erscheinen werden, gibt es trotzdem immer noch genügend nicht optimierte Websites.

Jetzt hast du wirklich keine Ausrede mehr! Es bedeutet zwar in vielen Fällen, dass die Website komplett neu programmiert werden muss, dieser Aufwand lohnt sich jedoch.

Aber: erwarte in Sachen Ranking keine Wunder. Viele Websites werden, auch wenn die mobile Nutzung steigt, immer noch hauptsächlich auf dem PC besucht. Da aber oft im Zuge eines Website-Relaunches Texte redigiert, neue Themen gesetzt, vielleicht neue Angebote erstellt werden und ganz generell die Website nutzerfreundlicher gestaltet wird, ist dieser Schritt sicher auch für SEO von Vorteil.

Ein anderer Punkt ist, dass Nutzer sicherer surfen sollen. In Chrome werden Websites seit einiger Zeit als „unsicher“ angezeigt im Browser, wenn sie nicht das sichere Übertragungsprotokoll HTTPS nutzen. Wenn Nutzerdaten auf deiner Website übertragen werden (und das gilt schon für das Kontaktformular), dann ist es besser du stellst auf HTTPS um.

10.) Optimiere mittels Webanalyse

Falls du noch kein Tool zur Webanalyse einsetzt, solltest du das unbedingt tun. Denn ohne Analyse dessen, was auf deiner Website passiert, brauchst du auch keine Optimierungsmaßnahmen vornehmen, denn du hast ja keinen Überblick, ob das irgendetwas bringt. Mit Tools wie Google Analytics lässt sich auswerten, was Besucher auf deiner Website machen. Mit der Google Search Console erhältst du Einblicke, wie Google deine Website sieht.
Durch die Anmeldung bei der Googe Search Console (früher: Webmaster Tools) erhältst du viele wertvolle Informationen über deine Präsenz im Internet, wie z.B. Ladezeiten oder HTML-Fehler. Die Ladezeit ist extrem wichtig geworden. Wenn du zu lange warten musst, bis sich eine Website aufgebaut hat, wirst du auch ungeduldig. Deswegen wertet Google solche Seiten ab und deine Website landet weiter hinten in den Suchergebnissen. In der Search Console erfährst du auch, wie du dafür sorgen kannst, dass deine Website eine Suchmaschinen-lesbare Sitemap hat.

 

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Fazit

Denkst du jetzt gerade daran, wie du das alles schaffen sollst, v.a. wenn du selbstständig bist oder in einem kleinen Team oder Unternehmen arbeitest? Dann halte dir vor Augen, was deine Ziele sind. Du möchtest, dass deine Website gefunden wird und du darüber mehr Kunden gewinnst? Du möchtest deinen Bekanntsgrad steigern? Mehr Umsatz erreichen? Lege fest, mit welchen Maßnahmen, du dieses Ziel erreichen möchtest.
In den Suchergebnissen gefunden zu werden, ist der Traum jedes Website-Betreibers, weil SEO vermeintlich kostenlos ist. Das ist natürlich ein Trugschluss. Von solchen SEO-Mythen gibt es leider noch mehr ;)). Das Optimieren der Website für Nutzer und Suchmaschinen ist aufwändig und je mehr Zeit (und damit eben auch Geld) man reinsteckt, umso erfolgreicher kann man sein. Aber ohne kontinuierliche Arbeit geht es eben nicht.

Ein zweiter Trugschluss ist leider, dass man “nur” über SEO gefunden würde und die Kundenströme nur auf diese Weise auf die Website kämen. Dabei gibt es wesentlich mehr Möglichkeiten, Besucher auf die Website zu lenken, z.B. über die Sozialen Medien oder bezahlte Anzeigen. SEO ist eben nur eines von vielen Online-Marketing-Instrumenten. SEO ist auch kein Pflaster, dass man einmal über die Website klebt und dann ist alles gemacht. Es müssen immer wieder die „SEO-Hausaufgaben“ erledigt werden, Rankings überprüft werden und Inhalte optimiert werden.

Es kommt eben immer darauf an, welche Ziele du erreichen möchtest. Insofern gilt leider wie immer “ohne Preis keinen Fleiß” ;).

 

Photo by Chris Leipelt on Unsplash

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